ich frage Dich. Sag es mir.

Birgit Dressler, 22.10.2018

             sehen

            gesehen

            wegsehen

 

           schweigen

           verleugnen

           verdrängen

           

           verraten

           verurteilen

           vergraben

           

           Kinder

           Frauen

           Menschen

 

           das Leben

           verlangt Toleranz

 

           doch wie weit

           geht Toleranz

 

            für  das Unbekannte

           das Unbequeme

           das Unbeugsame


           frag‘ ich dich?

           sag‘ es mir!

2Kommentare

  • Angela
    01.11.2018 11:40 Uhr


    <p style="margin: 0px 0px 13.33px;"><span style="font-family: Calibri; font-size: small;">Liebe Birgit</span>

    <p style="margin: 0px 0px 13.33px; text-align: justify;"><span style="font-family: Calibri; font-size: small;">Ich bin begeistert, wie du mit wenigen Worten ein Weltthema so auf den Punkt gebracht hast. Kompliment! </span>

    <p style="margin: 0px 0px 13.33px; text-align: justify;"><span style="font-family: Calibri; font-size: small;">Es ist der 1. November 2018, der Tag "aller Heiligen" und genau heute lese ich deinen Artikel. Irgendwie paradox, gell? Um auf deine Frage zurück zu kommen, wie weit Toleranz im Leben gehen kann, darauf habe ich leider keine schnelle Antwort auf Lager. Diese Frage berührt alles was auf der Erde und in meinem Leben geschieht. In Kurzfassung würde ich antworten: Toleranz geht so weit bis sie meine Grenze (oder jener meiner Mitmenschen) <span style="margin: 0px;"> </span>berührt. Wenn ich mit meinem Handeln und Sprechen andere in ihrem Sein negativ berühre und belaste, sie an ihrem Leben in ihrem Sein behindere, dann würde ich sagen, habe ich <span style="margin: 0px;"> </span>die Toleranzgrenze meiner Mitmenschen definitiv überschritten. Wenn ich lebe und meine Begleiter respektiere, und ihnen genauso die Möglichkeiten offen lasse ihre Vorstellung von Leben zu erleben, dann können beide Toleranzgrenzen gewahrt werden. Jeder würde sich in seiner Haut wohl fühlen. Utopia? Vielleicht? Aber kleine Schritte führen bekanntlich auch zum Ziel. "Toleranzgrenze wo bist du? Ich komme, möchte weiter üben&#8230;!"</span>

    <p style="margin: 0px 0px 13.33px; text-align: justify;"><span style="font-family: Calibri; font-size: small;">Vielen Dank für deinen Artikel.</span>

    <p style="margin: 0px 0px 13.33px; text-align: justify;"><span style="font-family: Calibri; font-size: small;">Sonnige Grüsse</span>

    <p style="margin: 0px 0px 13.33px; text-align: justify;"><span style="font-family: Calibri;"><span style="font-size: small;">Angela <span style="margin: 0px;"> </span></span></span>
    <span style="text-decoration: underline;"> </span><span style="text-decoration: line-through;"> </span><span style="font-family: Calibri;"> </span><span style="font-size: small;"> </span>

  • Veronika Hofner
    08.11.2018 21:00 Uhr

    Liebe Birgit
    Sie faszinieren mich immer wieder - diese lyrischen Texte. Die Fähigkeit mit Wortfragmenten ein ganzes Buch aufzuschlagen, die Gedankenmaschine anzukurbeln. Wenige Buchstaben nur, aber jeder erkennt und versteht eine grosse Geschichte auf seine Weise.
    Ich gratuliere dir zu dieser Fähigkeit, bin wirklich fasziniert.
    ... und wie weit Toleranz geht, kann auch ich dir nicht beantworten, hadere auch immer wieder einmal im Kleinen und im Grossen mit dieser Tugend. Ganz sicher hört sie dort auf, wo es schmerzt, wo eine Situation nicht mehr erträglich ist. Aber ich glaube schon vorher! :)

    Danke!
    Veronika

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