Atemberaubend, fremd in mir

Monika Marti-Neuenschwander, 24.06.2018

Zu Tode betrübt

das Haupt gesenkt

Voll mit trüben Gedanken

Verzagen. Verzweifeln. Glieder erstarren.

Weinen. Klagen.

Harren

 

Himmelhochjauchzend

Die Hände erhoben

Völlig verklärt den Blick nach oben

Hüpfen. Tänzeln. Hüfte schwingen.

Jauchzen. Lachen.

Singen

 

Zu Tode betrübt

Die Hände verwerfen

Erschauern ob meinem Zorn

Zanken. Streiten. Klingen wetzen.

Luft anhalten.

Hetzen

 

Wechseljährig

Im Rhythmus tanzen

Ein unvollendet Menschenwesen

auf dem Weg zum Ganzen

Freiheit. Freude. Fülle.

Neue Hülle

 

Atemberaubend

Fremd in mir

Staunend Glück geniessen

Schauer spüren. Kichern. Glucksen.

Luft einziehen. Beben.

Wunder-bares Leben

6  Kommentare

  • Gaby Kratzer
    30.06.2018 12:15 Uhr

    Liebe Monika

    Man kann die Gefühlslage in jeder Strophe nicht nur erahnen sondern direkt mitfühlen....mitspüren. Bei jedem zu Tode betrübt gibt es einen Stich, den man nur zu gerne missen würde. Und doch gehört dieses Auf und Ab zu uns. Vom schwarzen Loch bis hin zum blauen strahlenden Himmel. Irgendwo dazwischen befinden wir uns.

    Herzlichen Dank für Deine Gedanken, die zum Denken fordern.

    Ganz liebe Grüsse

    Gaby 

  • Anna Klassen
    01.07.2018 13:06 Uhr

    Liebe Monika

    Dein Geidcht gefällt mir stilistisch serh gut, auch diese knappen, aber ausdrucksvollen Aussagen. Der Inhalt ist abwechslugnsreich und entspricht so schön der fraulichen Realität.

    Lg Anna

     

  • 02.07.2018 06:10 Uhr

    Liebe Monika

    Wunderschön, wie du die Gefühle eingefangen und verdichtet hast. Der Rhythmus deines Gedichts gefällt mir auch sehr gut.

    Liebe Grüsse

    Benita

  • Monika Hengartner
    03.07.2018 17:39 Uhr

    Liebe Monika

    Hinter dir her
    all diese Wellen und Wogen
    mit zu tauchen und surfen
    und fliegen im hohen Bogen
    ist
    wie von einem Engel
    getragen und geborgen
    sich freuen aufs Morgen
    schwebend erhebend
    Fülle froh erleben.

    Ich danke dir herzlich für dein wunderbares Lied!

    Monika

  • Eveline
    03.07.2018 19:41 Uhr

    Liebe Monika

    Wunderbar beschreibst du das Auf und Ab, das Hin und Her, und diese neue Unsicherheit, wohin das alles führen wird.

    Lieben Gruss

    Eveline

  • Verena Lüthi
    04.07.2018 08:11 Uhr

    Liebe Monika,

    dein Gedicht gefällt mir gut. Dieses wellenartige auf und ab im Leben hast du sehr schön beschrieben. Es braucht ja auch die Täler, um die Aussicht auf den Bergen geniessen zu können. 

    Herzliche Grüsse

    Verena

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