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NEU: Audio-Seminare

Julia Onken in der Audiothek

Ab sofort sind drei Seminare zum Thema "Die Kunst der Selbsterkenntnis" verfügbar. Weitere folgen laufend.

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Audio-Seminare mit Julia Onken
 

Kummerkasten

Kolumne

 

Neuer kostenloser Audiovortrag:
„Den Krieg gegen den eigenen Körper beenden“

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Ein Buch entsteht...

Verena Lüthi

Dabeisein, wenn ein Buch entsteht...

Erstmals können Sie dabei sein und miterleben, wie ein Buch entsteht. Verena Lüthi wird hier die fortlaufenden Kapitel zu ihrem Erstlingsroman „Club der Racheengel“ veröffentlichen.

 

Auf ein offenes Wort

Nachfolgegeneration der Verdingkinder

Julia Onken13.07.2017

Ich erhalte beinahe täglich Berichte von KESB-Betroffenen: Senioren, Behinderte und Kinder. Die Geschichten gleichen sich wie ein Ei dem andern, vor allem, was das Vorgehen der KESB betrifft. Es ist ein Skandal, dass derartiges in unserem Land geschieht. Ich frage mich, wie lange es noch dauert, bis diese unheilvolle Behörde abgeschafft wird.

Dieser Bericht stammt von Amanda W. - und wie alle anderen, die sich an mich wenden, will auch sie nicht mit Namen genannt werden. Alle fürchten sich vor Restriktionen, denn wer sich wehrt, kritisch ist, wird sofort bestraft.

Amanda schreibt über die Fremdplatzierung ihres 3 jährigen Enkels

2 Jahre lang kämpften meine Tochter und ich mit der KESB. Meine Tochter hat sich vom Kindsvater getrennt und wohnte eine kurze Zeit mit dem Kleinen bei mir. Der Machtkampf den der Vater ausübte löste aus, dass die KESB sich einschaltete. Es gab Anhörungen. Die Behörde hatte mir, der Grossmutter das Aufenthaltsrecht zugesprochen, bis meine Tochter wieder gesund ist. Ich muss noch dazu sagen, dass die Beiständin sich ein Bild bei uns zu Hause, in meiner 5-Zi-Attikawohnung machte. L. hatte sein eigenes Zimmer. Die Beiständin erwähnte doch wie schön es bei uns sei!

 Einen Tag bevor die Mutter von L. sich in die Klinik begab, erhielt ich einen Anruf, dass die Behörde mir den Kleinen sofort wieder wegnehme.  Leider gab es eine Beschwerdemeldung die völlig ungerechtfertigt war. Der damalige Behördenleiter verhielt sich am Telefon sehr arrogant mir gegenüber. Es kam kein anständiges Gespräch zustande. Ich war am Boden zerstört und zu tiefst verletzt. Am nächsten Tag wurde der Kleine von den anderen Grosseltern abgeholt. Und wohnte bei ihnen in einer 2 Zi-Wohnung während einem Jahr.

Dann erhielt ich einen Anruf von der KESB, ich müsste den Kleinen notfallmässig aufnehmen, es ginge nicht mehr gut bei den anderen Grosseltern. Sie haben ihn mir am gleichen Abend gebracht. L. war völlig zerstört und hat nur geschrien. Anschliessend wurde entschieden, dass der Kleine in ein Kinderheim kommt. Zu sagen ist, dass es ein sehr gutes Kinderheim war. Aber Niemand, keine Nonna, Grossmutter oder gar Erzieher können die Mutter ersetzen!

Das Gericht hat nach einem Jahr entschieden, dass meine Tochter die volle Obhut wie das Sorgerecht zurückerhält. Ein ganzes Jahr, das Mami nur auf Besuch oder Ferien zu haben! Als meine Tochter den Kleinen das Letzte Wochenende für die letzte Woche ins Kinderheim  zurückbrachte, schrie der Bub dermassen, dass es mir das Herz zerriss.  Mutter, Erzieherin und ich konnten das Kind nicht beruhigen.

Fazit: L. hat das Vertrauen vollkommen verloren. Leidet unter Verlustangst. Und ist total unsicher. Was das für Folgeschäden haben wird, wissen wir noch nicht. Dies Alles hätte nicht sein müssen, denn ich bin mir keiner Schuld bewusst und L. wäre in der Zeit wo die Mutter einen Klinikaufenthalt gemacht hat bei mir gewesen. Und nicht während 2 Jahren Hin-und Her geschoben worden. Wo bleibt da die Menschlichkeit oder Recht? Da wird auf Paragraphen herum geritten und Machtkämpfe ausgeübt und dies Alles auf dem Kopf eines kleinen unschuldigen 3 jährigen Knaben! Das ganze Familiensystem hat einen bleibenden Schaden. Solche Handlungsweisen von Behörden verurteile ich zu tiefst.

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